Bilder einer Ausstellung

23. 10. 15:00
Waldhofsaal

Konzert mit Texten und Bildern von Ernst Haupt-Stummer

 
 

€ 48 - 58

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Erleben Sie eine Reise durch die Bilder in Tönen des russischen Komponisten Modest Mussorgsky. Sein berühmter Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ wird mit Geschichten verknüpft, die Ernst Haupt-Stummer, inspiriert durch die Musik, niedergeschrieben hat. Es öffnet sich eine Welt, die nicht nur eine neue Sicht auf die Bilder in Mussorgskys Ausstellung eröffnet, sondern auch auf jene, von Ernst Haupt-Stummer.

Aufgewachsen in der Slowakei musste Ernst Haupt-Stummer nach dem Zweiten Weltkrieg nach Österreich fliehen. Hier baute er seine neue Existenz auf – eine der wichtigsten Werbeagenturen zwischen den 70er- und 90er-Jahren. Heute lebt er seine musischen Talente aus und betätigt sich als Maler, Musiker und Schriftsteller. In Ernst Haupt-Stummers Werk treffen sich Kunst und Literatur in dem Sinne, dass sie an einem thematischen Strang ziehen, was so weit geht, dass der Künstler Modest Mussorgskis Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ aus dem Jahr 1874 nicht nur selbst neu illustriert, sondern, basierend auf seinen eigenen Illustrationen und der Musik, kurzerhand eine literarische Interpretation dazu verfasst. So entstand ein Zyklus von Radierungen.

Der Zeichner und der Literat arbeiten hier Hand in Hand. Sie helfen sich gegenseitig aus, kommunizieren miteinander, feuern sich an und greifen einander unter die Arme, dort, wo sie nicht mehr weiterwissen.

 

Nikola Djorić - Akkordeon

Lesung - Sylvie Rohrer (Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien)

 

Sylvie ROHRER

Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich debütierte Sylvie Rohrer am dortigen

Schauspielhaus, bevor sie 1992 an das Theater Dortmund und 1995 nach Hamburg an das Thalia Theater engagiert wurde. Gastverträge führten sie zu den Salzburger Festspielen („King Arthur“, „Phädra“), an das Berliner Ensemble sowie an das Schauspielhaus Zürich.

Seit 1999 ist Sylvie Rohrer Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Hier arbeitete sie mit so unterschiedlichen Regisseuren wie Martin Kušej, Ulrich Rasche, Adena Jacobs und Johan Simons zusammen. Derzeit ist sie im Burgtheater als Hekabe in „Die Troerinnen“, als Valerie ihn „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und Frau Tod in Taboris „Mein Kampf“ zu erleben.

Neben ihren Tätigkeiten für Film und Hörspiel widmet sich Sylvie Rohrer immer wieder musikalischen Projekten, wie Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“, „Perséphone“ (Strawinsky) und Schönbergs „Pierrot Lunaire“, mit dem sie international gastiert. 2007 erhielt sie den NESTROY Theaterpreis als Beste Schauspielerin.